Weitere Sehenswürdigkeiten von Andiast
Nebst der Pfarrkirche gibt es in Andiast noch zwei Kapellen, die hier kurz vorgestellt werden.
Im Jahre 1668 stiftete der Andiaster Bürger Gion Sgier diese Kapelle. Der Orstüberlieferung nach, weil er Wegelagerern, die ihm nachstellten, entkam.
Die kleine Kapelle ist dem grossen und vielverehrten Franziskanerheiligen Antonius von Padua (romanisch: Sogn Antoni; 1195-1231) geweiht (Festtag: 13. Juni)
Die Kapelle wird noch heute von den Familien der Nachkommen des Stifters verwaltet und erhalten. In den Sommermonaten finden regelmässige Messen in der Kapelle statt, die von den Pfarreiangehörigen sehr geschätzt werden.
Im Jahre 2008 wurde die alte Statue des Hl. Antonius renoviert und wieder in der Kapelle aufgestellt.

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Das Innere der Kapelle mit dem Altar und links davon die 2008 restaurierte alte Statue des Hl. Antonius |
(Die Kapelle befindet sich beim Dorfeingang hinter dem Hotel Postigliun).
Auch diese Kapelle wurde von einem Andiaster Bürger gestiftet und zwar im Jahre 1736 von Durisch Capaul aus Dank für Errettung aus Gefahr.
Die Kapelle ist der Gotttesmutter Maria geweiht unter dem Titel der Sieben Schmerzen Mariens (Festtag: 15. September). Eine Statue der Gotttesmutter Maria mit dem Schwert als Symbol ihrer Leiden befindet sich oberhalb des schlichten barocken Altares und auch das Antependium des Altars ist den Leiden der Gotttesmutter gewidmet und zeigt Maria mit dem Leichnam ihres Gekreuzigten Sohnes auf dem Schoss (Pietà).
Die Kapelle befindet noch heute sich in Privatbesitz und wird von den Nachkommen des Stifters verwaltet. Auch in dieser Kapelle finden in den Sommermonaten regelmässige Messen statt.

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Blick auf die Kapelle |